Wie TTIP Fairen Handel untergräbt
TTIP
Darin kritisiert das Fair-Handels-Netzwerk die voraussichtlichen Auswirkungen von TTIP auf Entwicklungs- und Schwellenländer. "Es ist offensichtlich, dass TTIP Bestrebungen hin zu einem fairen Welthandel untergräbt", betonte Geschäftsführer Manuel Blendin.
Die bisherige Kritik an TTIP in Deutschland hatte sich vor allem auf die negativen Auswirkungen des geplanten Handelsabkommens auf die Bürger/innen in der EU und den USA bezogen. In seinem Standpunktpapier hat das Forum Fairer Handel die Auswirkungen von TTIP auf die Länder des globalen Südens und in Bezug auf gerechte Rahmenbedingungen des Welthandels in den Blick genommen.
Die Forderungen des Forum Fairer Handel zu TTIP:
Handelsabkommen müssen soziale und ökologische Mindeststandards berücksichtigen:
- Kein Abbau von sozialen und ökologischen Standards im Rahmen der "regulatorischen Harmonisierung" (Angleichung von Rechtsvorschriften und technischen Standards)
- Regelmäßige unabhängige, menschenrechtliche und ökologische Folgeabschätzungen, auch in Bezug auf Drittstaaten
- Förderung bäuerlicher, umweltgerechter Landwirtschaft im Sinne der Ergebnisse des Weltagrarberichtes der UN
- Handelspolitik muss demokratisch und global gestaltet werden
- Beteiligung der Betroffenen, also von Kleinbäuer/innen, Arbeiter/innen sowie der zivilgesellschaftlichen Bewegungen – auch im Globalen Süden
Quelle: www.forum-fairer-handel.de